Ballast

In den letzten Wochen, besser Monaten war es still auf unserem Blog… sehr still sogar.

Nicht dass es nichts zu berichten gegeben hätte.. wir waren viel unterwegs: im Sommer reisten wir im Vergleich zu anderen Reisen spontan nach Skandinavien und warfen eine bereits geplante Tour in die Dolomiten von Bord, weil wir glaubten, dass im Norden dieses Jahr mit besserem Wetter zu rechnen ist. Der Entscheid war goldrichtig.

Den Herbsturlaub verbrachten wir fast ausschliesslich in der Schweiz und kamen kurzfristig mit Schnee in Berührung, wenn auch auf etwas mehr als 2’200 m.ü.M.  Am selben Tag Eiskristalle in einer geschlossenen Decke und anschliessend wieder farbige Herbstblätter zu sehen und fühlen war schon sehr speziell und auch das haben wir mit all unseren Sinnen aufgesogen..

In den vergangenen Monaten haben wir aber auch immer wieder unseren momentanen Lebensabschnitt und teils damit verbundene Situationen und Konstellationen analysiert und uns Gedanken dazu gemacht!

Trotz viel gutem Willen habe ich es nicht geschafft, weder von unseren Erlebnissen auf Reisen noch von unseren Gedankenkarrussell zu schreiben.. Dies, obwohl es da so viel zu schreiben gegeben hätte: über unsere Gefühle im Bezug auf die Vergänglichkeit, mit der wir unerwartet konfrontiert wurden und nach wie vor immer wieder werden.. über Momente, in denen wir uns ohnmächtig fühlten und doch nicht zum Aufgeben bereit waren und sind..  über Situationen, die uns sprachlos machten und doch Worte von uns forderten.. über Konstellationen, die sich einseitig anfühlen und Entscheidungen fordern.. über die Ratlosigkeit, die uns manchmal überkommt.. und auch darüber, wir wir uns künftig den all aufgezählten Themen stellen..

Wir befreien uns von unnötigem Ballast..

Bereits im zweiten Teil dieses Posts hast du sicherlich festgestellt, dass sich unser Blog nicht nur äusserlich verändert hat, sondern auch inhaltlich verändern wird. Nicht dass Berichte von Reisen und Orten gänzlich wegfallen, sie werden einfach nicht mehr ganz so detailliert und prioritär sein. Natürlich darfst du uns jederzeit kontaktieren, falls du eine genauere Auskunft möchtest oder dich etwas im Speziellen interessiert. Gerne sind wir bereit, dir unsere persönlichen Erfahrungen mitzuteilen. Wir freuen uns auf eine E-Mail von dir. Unsere Kontakt-Koordinaten findest du oben im Menü unter Kontakt.

Über all die erwähnten und andere Themen wird künftig in unseren Texten zu lesen sein.. Mal mehr und mal weniger regelmässig…

Auch unsere Bilder verändern sich.. Während unseren Reisen letztes und auch in diesem Jahr war die Fotoausrüstung wohl immer mit dabei, doch meist blieben die Kameras im Wohnmobil, egal ob wir zu Fuss oder mit den Fahrrädern unterwegs waren. Dennoch besitzen wir eine Menge an wunderschönen Bildern von Momenten, die uns wichtig waren und in denen wir etwas Spezielles gesehen haben. Dem Smartphone sei Dank!

Alle die der Perfektion nacheifern, werden jetzt wohl frevelnd den Finger heben und mindestens 50 Gründe aufzählen, weshalb eine mit dem Smartpohne erstellte Photografie niemals den Level des mit einer richtigen Photokamera geknipsten Bild erreicht. Muss sie das denn?

Um aufzuzeigen, was genau im Moment, in dem wir auf den Auslösebutton gedrückt haben unsere Aufmerksamkeit hatte, wenden wir die Bearbeitungstechnik Color-Key an. Das Motiv unserer Aufmerksamkeit ist farbig, der Rest des Bildes schwarz-weiss, unspektakulär und vielleicht auch dramatisch.. Es kann sein, dass ein Photo auch ganz einfach schwarz-weiss bleibt.. Unsere Bilder waren bis anhin nicht perfekt und werden es auch in Zukunft nicht sein. Das ist nicht unser Ziel. Wir möchten dir mit unseren Bildern zeigen, was wir gerade gesehen haben oder was uns bewegt..


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