Dienstag, 16. Juli 2013

Eydehavn

Da wir so keinen Zeitplan hatten, gönnten wir uns etwas mehr Schlaf. Gespannt was uns der heutige Tag alles zeigt, frühstückten wir alle gemeinsam miteinander. Das heisst, Michael war bereits auf Arbeit und Felix mit ihm. Er darft sich etwas Taschengeld verdienen und geht zweimal die Woche mit Papa auf Arbeit.

Gegen Mittag spazierten wir mit Ricarda und Florian auf eine naheliegende Insel. Wir kamen aus dem Stauen nicht heraus: Es ist ein riesiges Glück wie sie wohnen… keine Durchgangsstrasse, zu Fuss sind es gerade mal ca. 30 Minuten und sie sind am Meer… Ja Ricarda, ihr wohnt echt wie im Paradies!

Wir tauschten uns immer wieder aus, fragten wie ist das in Norwegen und umgekehrt wie ist das in der Schweiz. Der Gesprächsstoff ging uns wahrlich nicht aus. Nur Florian mochte nicht so recht sprechen. Die norwegische Sprache scheint tief in ihm verankert zu sein. Wir sind aber sicher, dass er uns mindestens verstanden hat. Dies bekundete er immer wieder mit Zeichensprache. Wir haben wirklich sehr viel gelacht. Auf die Mittagszeit wurde auch Felix von seinem Papa auf die Insel gebracht. Die beiden Jungs spielten im Sand, suchten Krabben, wir unterhielten uns und genossen einfach die Sonne.


Auf der Insel bei Eydehavn

Auf der Insel bei Eydehavn


Im späteren Nachmittag begann Felix, ein passionierter Angler Fliegen zu binden. Fasziniert und interessiert sah ich ihm dabei zu. Auch René setzte sich später hinzu. Felix lehrt René sogar noch Fliegen binden! Am liebsten wäre Felix mit René dann noch auf Angeltour losgezogen. Doch das Nachtessen stand bald an und die Zeit verflog. Ohne es zu versprechen teilte René Felix mit, dass wir uns überlegen, bevor wir die Fährüberfahrt in Angriff nehmen, noch einmal in Eydehavn „einzuchecken“, dann würde einem Angellehrgang nichts mehr im Wege stehen. Es war herrlich anzusehen, wie die Augen zu leuchten begannen…


Felix und René beim Fliegen binden

Felix und René beim Fliegen binden



Fliege zum Angeln

Fliege zum Angeln



Familie Pabst

Familie Pabst


Zum Nachtessen gab’s natürlich Fisch vom Grill. Mmmhhh, das war sehr fein, auch René war dieser Meinung, trotzdem er dem Fisch anfänglich sehr skeptisch gegenüber stand!

Auch dieser Tag klang interessant und gemütlich aus.

Gefahrene Km: 0

Übernachtungsplatz: Eydehavn